Quartalsbericht II/2026

3. Juli 2026

Quartalsbericht II 2026 auf Grundlage § 6 Abs. 1 der Gründungssatzung

Liebe Mitglieder der WSL und Interessierte,

mit Beginn der Ferienzeit ist es auch wieder Zeit für unseren Quartalsbericht.

Die Arbeit in der Gemeinde konzentriert sich nach der Verabschiedung des Gemeindehaushaltes im I. Quartal auf weiterführende Arbeiten an langfristigen Themen (u.a. Verkehrskonzept und Eigenbetrieb Heimvolkshochschule – EB HVHS) sowie einer Reihe von kurzfristigen Themen (u.a. Uferweg, Minigolfanlage usw.).

An der grundsätzlichen Lage mit knapper werdenden Mitteln und einem zu hohen Kostenblock hat sich nichts geändert. Mit der Haushaltsplanung für das Jahr 2027 zum Ende des Jahres, wird diese Frage wieder verstärkt in den Vordergrund rücken.

Über die konkreten Themen und deren Entwicklung wird wie gewohnt nachfolgend berichtet.

Mit besten Grüßen
Jürgen Hermann
Fraktionsvorsitzender WSL

I Allgemeines

Nach § 23 Abs. 6 der Kommunalverfassung des Landes M-V sind die Gemeindevertreter zur Verschwiegenheit verpflichtet. Dies gilt nicht für Tatsachen, die offenkundig sind oder ihrer Bedeutung nach keiner Geheimhaltung bedürfen. Die nachfolgenden Informationen tragen diesem Anspruch Rechnung:

  • Bauausschuss für die WSL: Stefan Pavilian (Ausschussvorsitzender), Robert Köhler, Rainer Krempin, Frau Dr. Sabine Kropf
  • Sozialausschuss für die WSL: Jürgen Hermann (Ausschussvorsitzender), René Krause
  • Haupt- und Finanzausschuss für die WSL: Frau Dr. Sabine Kropf, Robert Köhler, Jürgen Hermann

Wesentliche Vorgänge und Arbeitsstände

  • Das Friedhofskonzept ist umgesetzt, es verbleibt die Aufgabe einer dauerhaften Pflege und partieller Verbesserungen. Zuletzt wurde ein Friedwaldbereich als zusätzliche Bestattungsform eingerichtet.
  • Eine westliche Aufforstung in Richtung Vierow bleibt ein wichtiges Vorhaben.
  • Für die Marina Lubmin läuft ein Planungsverfahren zur Schaffung der bauplanungsrechtlichen Grundlagen für eine erweiterte touristische Nutzung. Hierzu hat die Gemeinde zuletzt einer entsprechenden Änderung des Flächennutzungsplans zugestimmt.
  • Bauliche Entwicklung im Ort. Hier wird über verbesserte Steuerungsmöglichkeiten mit den begrenzten Möglichkeiten der Gemeinde zu beraten sein.
  • Zum Neubau einer zweiten KITA durch einen Träger gibt es aktuell keine Aktivitäten. Wegen rückgängiger Geburtenzahlen erscheint eine Realisierung inzwischen auch eher unwahrscheinlich.
  • Hinsichtlich eines ganzheitliches Brandschutzkonzept unter Einschluss des Industriestandortes „Lubminer Heide“ entwickelt sich eine Zweiteilung. Arbeitsrichtung für eine Standortfeuerwehr auf dem Gelände des Gewerbe- und Industriestandortes sind Betriebsfeuerwehren. Die örtliche freiwillige Feuerwehr ist weiterhin nur für den Ort zuständig (Unterstützung im Bedarfsfall in anderen Bereichen natürlich nicht ausgeschlossen).
  • Eine entsprechende aktualisierte Brandschutzbedarfsplanung wurde zuletzt durch die Gemeinde beschlossen.
  • Das neue Feuerwehrgebäude ist fertiggestellt und bezogen.
  • Für den innerörtlichen Verkehr gilt es das weit fortgeschrittene Verkehrskonzept abschließend zu beraten und zu beschließen. Aktuell in Prüfung ist die Verkehrsführung zum Teufelsteingebiet im Zusammenhang mit der neuen Straße vom alten Dorf zur neuen Feuerwehr.
  • Durch einen Mehrheitsbeschluss in der alten Legislaturperiode ist die Heimvolkshochschule (HVHS) inzwischen in einen Eigenbetrieb der Gemeinde umgewandelt worden. Die langfristige Finanzierung und die konzeptionelle Weiterentwicklung sind Teil der laufenden Diskussionen in der Gemeindevertretung. Die WSL ist mit dem Verlauf der Diskussion und den Ergebnissen weiterhin nicht zufrieden. Durch gemeinsame Initiativen mit der Wählergemeinschaft GfL konnte inzwischen zumindest eine Variantenprüfung zur Perspektive der HVHS in Gang gesetzt werden.
  • Die Entwicklung am Industriestandort „Lubminer Heide“ ist für die Entwicklung in der Gemeinde in vielerlei Hinsicht von großer Bedeutung. Auch wenn es keine aktuellen Ergebnisse gibt, wird auf „Verwaltungsebene“ (Bund, Land, Kreis, Investoren) an Entwicklungen gearbeitet. Die Ergebnisse werden früher oder später auch zu einer öffentlichen Diskussion in der Gemeinde führen.
  • Die überwiegende Nachnutzung des alten Feuerwehrgebäudes in der Seestraße als Vereinshaus ist vollzogen. Nutzer sind u.a. der Computerclub, das Generationentheater, der Elternverein und der Strandgutverein. An der Ausgestaltung wird aktuell gearbeitet und mit der Zeit auch öffentlich sichtbar.
  • Der Gewerbeverein hat den Betrieb der Minigolfanlage eingestellt. Als Zwischenlösung wird für das laufende Jahr ein Betrieb über die Gemeinde organisiert.
  • Für die Post wird weiterhin eine Lösung in einem Raum in der HVHS geprüft.
  • Der Uferweg weist einen zunehmenden Sanierungsbedarf auf. Geprüft wird für zukünftige Reparaturen ein veränderter Unterbau ggf. aus Kunststoff.
  • Die Treppe im Uferweg (Höhe Strandbar) wird eine „Umgehung“ bekommen. Damit wird die durchgängige Nutzung auf eine Ebene verlagert (Erleichterung für Behinderte, Familien mit Kinderwagen u.ä.).
  • Über den Bahnbetrieb in den Ferien wurde über die öffentlichen Medien bereits informiert.
  • Auf Grundlage einer längerfristigen Initiative der WSL (nach Wegfall Lubminkanal) wird über die Kurverwaltung an digitalen Informationsstelen bzw. digitalen Werbeflächen für Veranstaltungen gearbeitet.
  • Das Land MV hat einen Sonderfond zur Ertüchtigung von Seebrücken aufgelegt. Die Gemeinde hat einen Antrag für die Seebrücke Lubmin gestellt.

Weiteres auch über www.wsl-lubmin.de

Vielen Dank.

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