Quartalsbericht III/2026

7. Oktober 2026

Quartalsbericht III 2026 auf Grundlage § 6 Abs. 1 der Gründungssatzung

Liebe Mitglieder der WSL und Interessierte,

eben noch war Sommer und siehe da, es ist schon wieder Herbstzeit. Auf die Gemeinde bezogen heizt das nach der Sommerpause wieder eine Intensivierung der Gemeindearbeit.

Neben den Dauerthemen wie die Arbeit am Verkehrskonzept und dem Eigenbetriebes Heimvolkshochschule kommt die Haushaltsplanung 2027 langsam dazu. Weitere Themen sind nach wie vor auch der langfristige Betrieb der Minigolfanlage und der Uferweg.

Nachfolgend Details zu den konkreten Themen und deren Entwicklung.

Mit besten Grüßen
Jürgen Hermann
Fraktionsvorsitzender WSL

I Allgemeines

Nach § 23 Abs. 6 der Kommunalverfassung des Landes M-V sind die Gemeindevertreter zur Verschwiegenheit verpflichtet. Dies gilt nicht für Tatsachen, die offenkundig sind oder ihrer Bedeutung nach keiner Geheimhaltung bedürfen. Die nachfolgenden Informationen tragen diesem Anspruch Rechnung:

  • Bauausschuss für die WSL: Stefan Pavilian (Ausschussvorsitzender), Robert Köhler, Rainer Krempin, Frau Dr. Sabine Kropf
  • Sozialausschuss für die WSL: Jürgen Hermann (Ausschussvorsitzender), René Krause
  • Haupt- und Finanzausschuss für die WSL: Frau Dr. Sabine Kropf, Robert Köhler, Jürgen Hermann

Wesentliche Vorgänge und Arbeitsstände

  • Das Friedhofskonzept ist umgesetzt. Durch eine zunehmende Verdichtung speziell im südlichen Friedhofsbereich, macht sich eine konzeptionelle Weiterentwicklung notwendig. Neuanpflanzungen von Laubbäumen sind wie zuletzt jährlich, im Herbst geplant.
  • Eine westliche Aufforstung in Richtung Vierow bleibt ein wichtiges Vorhaben.
  • Durch die Marina Lubmin wird das Verfahren zur Schaffung von baurechtlichen Grundlagen für eine erweiterte touristische Nutzung nicht weiterverfolgt.
  • Bauliche Entwicklung im Ort. Hier wird über verbesserte Steuerungsmöglichkeiten mit den begrenzten Möglichkeiten der Gemeinde zu beraten sein.
  • Zum Neubau einer zweiten KITA durch einen Träger gibt es aktuell keine Aktivitäten. Wegen rückgängiger Geburtenzahlen erscheint eine Realisierung inzwischen auch eher unwahrscheinlich.
  • Hinsichtlich eines ganzheitliches Brandschutzkonzeptes hat die Gemeinde zuletzt eine Brandschutzbedarfsplanung beschlossen. Inhaltlich geht der Plan von einer Zuständigkeit der Freiwilligen Feuerwehr für den Ort und von unterstützenden Tätigkeiten im Industriestandortes „Lubminer Heide“ aus.
  • Für den innerörtlichen Verkehr gilt es das weit fortgeschrittene Verkehrskonzept abschließend zu beraten und zu beschließen. Aktuell in Prüfung ist die Verkehrsführung zum Teufelsteingebiet im Zusammenhang mit der neuen Straße vom alten Dorf zur neuen Feuerwehr. Ein Termin mit dem Planer ist zeitnah vorgesehen.
  • Durch einen Mehrheitsbeschluss in der alten Legislaturperiode ist die Heimvolkshochschule (HVHS) inzwischen in einen Eigenbetrieb der Gemeinde umgewandelt worden. Die langfristige Finanzierung und die konzeptionelle Weiterentwicklung sind Teil der laufenden Diskussionen in der Gemeindevertretung. Die WSL ist mit dem Verlauf der Diskussion und den Ergebnissen weiterhin nicht zufrieden. Inzwischen liegt eine Einschätzung zu den rechtlichen Rahmenbedingungen vor. Auf dieser Grundlage soll nun die inhaltliche Ausrichtung weiter diskutiert werden.
  • Die Entwicklung am Industriestandort „Lubminer Heide“ ist für die Entwicklung in der Gemeinde in vielerlei Hinsicht von großer Bedeutung. Auch wenn es keine aktuellen Ergebnisse gibt, wird auf „Verwaltungsebene“ (Bund, Land, Kreis, Investoren) an Entwicklungen gearbeitet.
  • Die überwiegende Nachnutzung des alten Feuerwehrgebäudes in der Seestraße als Vereinshaus, ist vollzogen. Aktuell wird intern an einer Herrichtung der Räume gearbeitet.
  • Der Gewerbeverein hat den Betrieb der Minigolfanlage eingestellt. Als Zwischenlösung hat die Gemeinde den Betrieb in der Saison 2026 abgesichert. Für die Zukunft wird ein Betrieb durch einen externen Anbieter verfolgt.
  • Für die Post wird weiterhin eine Lösung gesucht. Ausgang offen!
  • Der Uferweg weist einen zunehmenden Sanierungsbedarf auf. Geprüft wird für zukünftigen Reparaturen ein veränderter Unterbau ggf. aus Kunststoff.
  • Die Treppe im Uferweg (Höhe Strandbar) hat eine Umgehung bekommen, die Treppe ist zurück gebaut worden.
  • Der Bahnbetrieb in den Ferien wird hinsichtlich der Fahrgäste als Erfolg eingeschätzt. Offen ist dennoch die Finanzierung und damit Weiterführung über das Jahr 2026 hinaus.
  • In der Kurverwaltung wird weiter an digitalen Informationsstelen bzw. digitalen Werbeflächen für Veranstaltungen und die Kurabgabe gearbeitet.
  • Das Land MV hat einen Sonderfond zur Ertüchtigung von Seebrücken aufgelegt. Die Gemeinde hat einen Antrag für die Seebrücke Lubmin gestellt.
  • Als neues Problem hinzugekommen, ist der starke Sandabtrag im Strandbereich. Die Zuständigkeit für den Strandbereich liegt jedoch über das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt beim Land MV. Aktuell erfolgt eine Aufarbeitung des Ist-Standes.

Weiteres auch über www.wsl-lubmin.de

Vielen Dank.

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